Spuren von Mandeln

„Mein Sohn war ca. 2 Jahre alt, da hat er nach einem Bissen Nutella-Brot gebrochen – keine weitere Reaktion. Dann war er bei der Uroma und hat da eine Nuss-Nougat-Praline erwischt. Reaktion: Erbrechen undangeschwollenes Gesicht. Wir fuhren gleich in die Klinik und blieben über Nacht. Dort wurde ein RAST-Test gemacht mit dem Ergebnis, dass er auf alle Nüsse und Erdnuss reagiert. Ich bekam von meiner Kinderärtzin Salbutamol und Zäpfchen. Dann war Ruhe bis jetzt im März 2013. Ich habe auch peinlichst darauf geachtet, dass er nichts mit Nüssen oder Gluten bekommt. Von Gluten bekommt er Bauchweh und Durchfall. Er kann auch mal was mit Gluten essen, aber nicht dauernd (macht die Darmschleimhaut kaputt). Ich wollte meinemSohn was Gutes tun und habe gluten- und laktosefreie Kekse gekauft. Habe aber überlesen, dass „Kann Spuren von Mandeln enthalten“ draufstand. „Kann“ muss ja nicht unbedingt heißen, dass auch welche drin sind. Aber leider waren welche drin. Und die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. 1. Ausschlag wie Windpocken, 2. Unruhe. Dann habe ich meinen Mann angerufen, er muss auf die Kleine aufpassen, ich muss in die Klinik. Ich habe das Glück, dass mein Mann in der Nähe arbeitet. Ich gab also die Kleine ab und raste in die Klinik. Auf der Fahrt habe ich mit meinem Sohn geredet und ihn dauernd gefragt, ob alles okay ist. In der Klinik angekommen, sind wir gleich drangekommen („Ist das die Nussallergie?“ Ich kanm mir etwas komisch vor. Und das nächste Mal soll ich direkt den Notarzt rufen!). Er bekam gleich Kortison und ein Antihistaminikum und wurde an das Überwachungsgerät angeschlossen (Sauerstoffsättigung). Wir verbrachten wieder die Nacht in der Klinik. Seitdem haben wir ein Notfallset. Und ich hoffe, dass wir das NIE brauchen werden! Ich war jetzt schon so oft mit meinem Sohn in der Klinik wegen anderer Sachen, aber man kriegt nie Routine da rein. So, das war mein Bericht, ich hoffe, es hilft euch!“

Alle Berichte geben persönliche Erfahrungen und Meinungen der jeweiligen Eltern mit ihren Kindern wieder. Es sind „O-Ton“-Berichte, die nicht unbedingt die redaktionelle Meinung und keine medizinischen Empfehlungen darstellen.

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