über NAN e.V.

NAN e.V. ist entstanden aus der erfolgreichen Facebookinitiative "Nussallergie/Anaphylaxie Netzwerk". Hier vernetzen wir seit Anfang 2012 Eltern von Kindern mit Erd- und Baumnusssanaphylaxien. 2014 haben wir uns entschieden, der Aufklärung, Unterstützung und Vernetzung von Erd-/Nussanaphylaktikern einen „offizielleren“ Rahmen zu geben und unsere Arbeit als Verein fortzusetzen.
Wir wollen weiterhin Betroffene in virtuellen und lokalen Selbsthilfegruppen zusammenbringen, uns zusätzlich mehr öffnen für Jugendliche und Erwachsene und uns intensiver für die Belange von hochgradigen Erd-/Nussallergikern in Kitas und Schulen sowie gegenüber der Lebensmittelindustrie einsetzen. Dabei sehen wir uns nicht im Wettbewerb mit dem Deutschen Allergie- und Asthmabund e.V., sondern verstehen uns als Ergänzung zu dessen Angebot.
Der Mitgliedsbeitrag beträgt 18 Euro im Jahr: Mitgliedsantrag hier herunterladen, ausdrucken, ausfüllen und per Post schicken. Alternativ: Mitgliedsantrag in Papierform per Mail anfordern.

Der Verein „Nuss/Anaphylaxie Netzwerk (NAN) e.V.“ setzt sich bundesweit für die Unterstützung der Betroffenen und die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen ein. Einen Schwerpunkt der Vereinsarbeit bildet die Aufklärung und Beratung im Umgang mit der Allergie für Betroffene, Eltern, Kitas oder Schulen. Kristina Schmidt, Vereinsvorsitzende und Mutter eines nussallergischen Kindes, erklärt: „Wir möchten den Erfahrungsaustausch Betroffener untereinander unterstützen und fördern. Unsere Facebook-Initiative mit mehreren hundert Mitgliedern hat bereits einige regionale Selbsthilfegruppen hervorgebracht. Die große Nachfrage zeigt uns, wie wichtig und hilfreich die Vernetzung Betroffener für den täglichen Umgang mit Erdnuss- und Baumnussallergien ist.“ Alle Informationen zu dem Verein gibt es unter www.nussallergie.org.
Der Restaurantbesuch, das Schulessen oder die Erdnussflips in der Nähe können schnell zum ernsthaften Problem werden. Spuren von Erd- oder Baumnüssen können produktionsbedingt auch in eigentlich allergenfreie Lebensmittelprodukte geraten. Da die Spurenkennzeichnung nicht gesetzlich geregelt ist, besteht ein ständiges Risiko für Betroffene, versehentlich das Allergen zu sich zu nehmen. Notfallmedikamente, zu denen u.a. eine lebensrettende Adrenalin-Fertigspritze gehört, müssen ständig mitgeführt werden. Betreuungspersonen betroffener Kinder müssen stets mit der Anwendung der Medikamente vertraut sein. Daher ist es besonders wichtig, ErzieherInnen, LehrerInnen, Familienangehörige und Freunde über das Gefahrenpotential und die möglichen Auslöser einer allergischen Reaktion aufzuklären und zu schulen, damit sie im Notfall richtig reagieren.
Allergien gegen Erdnüsse und Baumnüsse (z.B. Hasel-, Cashewnüsse) gehören zu den oft lebenslang bestehenden und gleichzeitig schwersten Nahrungsmittelallergien. Häufig reicht der Kontakt mit kleinsten Allergenmengen aus, um eine lebensbedrohende allergische Reaktion, eine sogenannte Anaphylaxie, auszulösen. Immer wieder kommt es zu Todesfällen. Das Risiko einer Anaphylaxie kann nur durch striktes Meiden der Allergene und Allergenspuren verhindert werden, denn bis heute gibt es keine wirksame Therapie. Gleichzeitig berichten Fachkreise von einer stetigen Zunahme Betroffener.
(Pressemitteilung Juni 2014)

Anschrift: Nuss/Anaphylaxie Netzwerk e.V. - Flotowstr. 50 - 42289 Wuppertal
Kontakt: info[at]nan-ev.de oder über unser Kontaktformular
Facebook: www.facebook.com/NussAnaphylaxieNetzwerk
Virtuelle Selbsthilfegruppe: https://www.facebook.com/groups/331714553579451/
Lokale Selbsthilfegruppen: Nussallergie-Selbsthilfegruppen
 

Vorsitzende: Kristina Schmidt

1. Stellvertreterin: Marion Wachsmann

2. Stellvertreterin: Martina Schwark

Lebensgefährliche Nussallergie – erstmals werden Eltern aktiv
Schon der Hauch einer Nuss kann bei einer Erdnuss- oder Baumnussallergie lebensbedrohend sein. Eine wirksame Therapie gegen diese besonders schwere Lebensmittelallergie gibt es noch nicht – und die Zahl der Betroffenen steigt. Vor allem für betroffene Kinder stellt der Alltag eine besondere Herausforderung dar, denn Süßigkeiten und Lebensmittel mit „Spuren von Nüssen“ lauern überall. Jetzt werden erstmals Eltern aktiv: Sie haben den Verein „Nuss/Anaphylaxie Netzwerk (NAN) e. V.“ gegründet.

Der Verein „Nuss/Anaphylaxie Netzwerk (NAN) e.V.“ setzt sich bundesweit für die Unterstützung der Betroffenen und die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen ein. Einen Schwerpunkt der Vereinsarbeit bildet die Aufklärung und Beratung im Umgang mit der Allergie für Betroffene, Eltern, Kitas oder Schulen. Kristina Schmidt, Vereinsvorsitzende und Mutter eines nussallergischen Kindes, erklärt: „Wir möchten den Erfahrungsaustausch Betroffener untereinander unterstützen und fördern. Unsere Facebook-Initiative mit mehreren hundert Mitgliedern hat bereits einige regionale Selbsthilfegruppen hervorgebracht. Die große Nachfrage zeigt uns, wie wichtig und hilfreich die Vernetzung Betroffener für den täglichen Umgang mit Erdnuss- und Baumnussallergien ist.“ Alle Informationen zu dem Verein gibt es unter www.nussallergie.org.
Der Restaurantbesuch, das Schulessen oder die Erdnussflips in der Nähe können schnell zum ernsthaften Problem werden. Spuren von Erd- oder Baumnüssen können produktionsbedingt auch in eigentlich allergenfreie Lebensmittelprodukte geraten. Da die Spurenkennzeichnung nicht gesetzlich geregelt ist, besteht ein ständiges Risiko für Betroffene, versehentlich das Allergen zu sich zu nehmen. Notfallmedikamente, zu denen u.a. eine lebensrettende Adrenalin-Fertigspritze gehört, müssen ständig mitgeführt werden. Betreuungspersonen betroffener Kinder müssen stets mit der Anwendung der Medikamente vertraut sein. Daher ist es besonders wichtig, ErzieherInnen, LehrerInnen, Familienangehörige und Freunde über das Gefahrenpotential und die möglichen Auslöser einer allergischen Reaktion aufzuklären und zu schulen, damit sie im Notfall richtig reagieren.
Allergien gegen Erdnüsse und Baumnüsse (z.B. Hasel-, Cashewnüsse) gehören zu den oft lebenslang bestehenden und gleichzeitig schwersten Nahrungsmittelallergien. Häufig reicht der Kontakt mit kleinsten Allergenmengen aus, um eine lebensbedrohende allergische Reaktion, eine sogenannte Anaphylaxie, auszulösen. Immer wieder kommt es zu Todesfällen. Das Risiko einer Anaphylaxie kann nur durch striktes Meiden der Allergene und Allergenspuren verhindert werden, denn bis heute gibt es keine wirksame Therapie. Gleichzeitig berichten Fachkreise von einer stetigen Zunahme Betroffener.
(Pressemitteilung Juni 2014)

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