Nussallergie-Alltag

Der Alltag eines Kindes mit Erdnuss- oder Baumnussallergien unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht von dem eines jeden anderen Kindes.
Auf den zweiten Blick erfordert es allerdings einiges an Planung, Vorbereitung und vor allem Kommunikation.
Dazu ist es essentiell wichtig zu wissen, wo die „Gefahrenquellen“ liegen, d.h. welche Lebensmittel und welche Situationen gefährlich werden können und wie man sich darauf vorbereitet und damit umgeht.
Auf Nicht-Betroffene wirken Anaphylaxie-Eltern schnell als überbesorgte Helikoptereltern. Es ist schwer zu vermitteln, wie sich der ständige Gedanke „Was wäre, wenn…?“ anfühlt und welche Vorbereitungen und Sorgen mit ganz normalen Aktivitäten wie Verabredung mit Freunden, Kindergeburtstag, Schulausflug usw. verbunden sind – normale Aktivitäten, die anaphylaxiegefährdete Kinder genau so frei und unbeschwert genießen wollen und sollen wie alle anderen Kinder auch.

„Wissen ist Macht!“

… und Unwissenheit kann fatale Folgen haben. Nüsse und Erdnüsse sind in vielen Nahrungsmitteln enthalten, auch dort, wo man sie vielleicht nicht vermutet. Einkauf, Lebensmittelkennzeichnung sowie Waren- und Firmenkunde sind eine Wissenschaft für sich. Hier helfen gute Aufklärung (Ernährungsberatung, Anaphylaxieschulung), klare Verhaltensregeln und vor allem: Zutatenlisten LESEN, LESEN, LESEN!

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